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Von gestern – Nostalgie im interdisziplinären Diskurs

Von „Stranger Things“ bis zu Mid-Century-Möbeln, von post-kommunistischer (N)Ostalgie bis Trumps „Make America Great Again“: der Geist der Vergangenheit schwebt durch die Korridore der Kulturindustrie, durch politische Diskurse und wir erleben sie immer wieder auch im Privaten – Momente der Nostalgie. Manchmal sogar für Dinge, die nie erlebt wurden, nie existiert haben. Doch neben den Assoziationen des Kitschs und des Ewiggestrigen, bietet die Nostalgie vielfältige interdisziplinäre Analysen und Zeitdiagnosen an.

Was macht Nostalgie aus – und wieso erscheint sie als ein zeitgenössisch so ausgeprägtes Phänomen? Wie gelingen Auseinandersetzungen mit ihr jenseits von Retro-Trends und reaktionären Narrativen?

Diesen (und je nach Interesse der Teilnehmenden weiteren) Fragen soll sich das Tutorium mit einem fächerübergreifenden Ansatz nähern, der neben Filmsichtungen nach Möglichkeit auch kleinere Exkursionen einbezieht. Das Tutorium wird in Präsenz stattfinden. Möglichkeiten zum Scheinerwerb bestehen nach den Richtlinien des jeweiligen Fachs.

Das autonome Tutorium wird von Johannes Teschner und Elias Ott veranstaltet. Interessierte melden sich bitte per E-Mail bei Johannes Teschner (teschner.johannes@yahoo.de).

Zeit: Mi. 18:00 bis 20:00 c.t. (ab 03.11.)

Ort: IG-Farben-Haus – IG 2.201

Kontakt: teschner.johannes@yahoo.de